Weblog Dipl.-Päd. Holger Hansen, Burscheid
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Allgemeines

Kirchen und neue Medien

Der Vatikan hat jüngst die Glaubenskongregation bekräftigt - eine Entscheidung, die von vielen Menschen als Rückschritt empfunden wird. Dennoch scheinen sich katholische Geistliche nicht prinzipiell neueren Entwicklungen zu entziehen. Als beständiger "im Auto WDR 5-Hörer" habe ich in den letzten Tagen gleich zwei Beiträge der kath. Kirche vor den 7 Uhr-Nachrichten gehört.

Zusammengefasst wurde in beiden Monologen ein in vielen Punkten falsches Bild von webbasierten Medien erzeugt: Die große Gefahr von Online-Kommunikation und der Internet-Suchmaschinen. Ich vermute, ähnliche Bedenken wurden auch bei der Einführung des Telefons geäußert...

Für mich zeigt sich etwas, was mich "prinzipiell" ärgert: Da reden Leute über Dinge, von denen sie nicht wirklich eine Ahnung haben. Und was ich nicht kenne, ist mir fremd. Und was mir fremd ist, beinhaltet sicher eine Gefahr.

Umso mehr freut es mich, dass ich im Rahmen des evangelischen Kirchentages in Köln vor ein paar Wochen andere Eindrücke gewinnen konnte: Da wurden in Vorträgen und Ständen webbasierte Medien aus meiner Sicht recht differenziert betrachtet und auch als Chance für Kirche gesehen.

Um möglichen Missverständnissen entgegenzuwirken: Ich möchte nicht pauschal eine sicher falsche Vereinfachung ev. <--> kath. in Bezug auf die Position zu neuen Medien vertreten. In diesen konkreten Beispielen war es einfach so... :-)
12.7.07 08:22


Weiser Spruch

Es gibt bekanntlich viele Zitate, deren Gehalt an Weisheit recht unterschiedlich sein kann. Vorhin bin ich auf einen Spruch gestoßen, der mir einfach gut gefällt, weil er zu meiner eigenen Haltung passt:

Zwei kleine Jungen tauschten Spielzeuge und beide gingen
mit jeweils einem Spielzeug nach Hause.
Zwei weise Männer tauschten Ideen und beide gingen
mit jeweils zwei Ideen nach Hause.
(Afrikanisches Sprichwort)
12.4.07 12:23


Fahrgemeinschaften organisieren

Der Sprit wird immer teurer, die Autos auch, immer mehr Autos quälen sich durch die Straßen im Land, Rohstoffe sind begrenzt und die Luft durch Abgase verschmutzt...

Warum sitzt im Berufsverkehr immer nur eine Person im Auto?

Als Pendler, der werktäglich über 100 km fährt, habe ich mich durch Zufall auf der Seite des Pendlernetzes NRW umgesehen. Hier können kostenfrei und unkompliziert Fahrten als Gesuche und Angebote eingegeben werden. Erster Eindruck: Für ein so großes Bundesland wie NRW sind hier leider viel zu wenig Fahrten aufgelistet.

Doch genau für den größten Teil meiner Strecke fand ich einen Kollegen, mit dem ich seit mehreren Wochen gemeinsam pendle! Die Absprachen verlaufen angenehm unkompliziert und funktionieren prima. Wenn ich Auswärts- oder Abendtermine wahrnehme, klappt die gemeinsame An- und Abreise nicht, aber jede Tour zu Zweit ist ein Gewinn: für die Umwelt und für unsere Geldbeutel.

Nebenbei: Der sanfte Zwang zu etwas geordneteren (= "normaleren") Arbeitszeiten hat etwas Positives, auch wenn ich hin und wieder abends "nacharbeite"... :-)
1.11.06 08:21


Handynummer und Mobilfunkgesellschaften

Nach vielen Jahren habe ich nun endlich meinen Entschluss in die Tat umgesetzt, meine Loopkarte von O2 nicht mehr zu benutzen. Das Preis-Leistungsverhältnis (insbesondere die Verschlechterung bei den Haupt- und Nebenzeiten und bei der Takt-Abrechnung) stimmt da meiner Ansicht nach nicht (mehr).

Nun telefoniere ich mit einer neueren (besser zu merkenden) Nummer unter Simyo. Für mich sehe ich hier viele Vorteile:
- keine Grundgebühr, keine Mindestnutzung
- sehr einfache und *relativ* preiswerte Tarifstruktur
- 60/1-Taktung
- Mailboxabhören umsonst
- bequemes Aufladen des Guthabens
21.10.06 12:28


Organisationsmanagement und sachliche Rüstzeiten

Auf einer mehrtägigen Fortbildungsveranstaltung "Organisationsmanagement" war insbesondere der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen anderer Hochschulen sehr interessant. Wurde doch sehr deutlich, wie unterschiedlich innovative/notwendige Prozesse und Strukturveränderungen geplant und um-/durchgesetzt werden.

Am Rande ging es um das Thema "sachliche Rüstzeiten". Zu diesen zählen neben notwendigen und nicht wirklich produktiven Dienstgängen innerhalb der Einrichtung und diversen Verwaltungstätigkeiten auch die umso wichtigeren fachliche "Update"-Phasen, der Besuch von Tagungen und die Teilnahme an Weiterbildungen.

Mir ist hier deutlich geworden, dass in einem so lebendigen Feld wie dem eLearning in die Notwenigkeit, inhaltlich und strategisch auf dem Laufenden zu bleiben, nicht wenig Ressourcen gesteckt werden müssen. Der Anteil dieser sachlichen Rüstzeiten ist hier sicher höher als in Bereichen, in denen ein höheres Maß an Kontinuität steckt.

Der Gedanke war mir zwar nicht neu, aber nun habe ich endlich die passende Vokabel (und die ist noch nicht einmal englisch)! ;-)
9.9.06 09:43


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Diplom-Pädagoge

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