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eUniversity - Update Bologna

Am 8. und 9.11.06 besuchte ich die Tagung "eUniversity - Update Bologna", die gemeinsam vom CeC (Centrum für eCompetence NRW) und dem MultimediaKontor Hamburg veranstaltet wurde.

Für mich ist es spannend, die bereits frühzeitiger verfassten Blogs zu lesen (u.a. von Gabi Reinmann, Michael Kerres, Joachim Wedekind und Martin Ragg) und mit meinen Eindrücken abzugleichen. Ich teile insbesondere den positiven Eindruck bezogen auf den Ort: Der alte "neue Bundestag" und auch das Wasserwerk in Bonn sind schon fast alleine ein Erlebnis und verliehen dem Kongress einen würdevollen Rahmen.

Inhaltlich besonders beeindruckt war ich von den Ausführungen von Dieter Lenzen (Präsident der Freien Universität Berlin), der u.a. zentrale Fakten von amerikanischen Hochschulen den deutschen gegenüberstellte. Alleine die immens große Kluft in der Finanzierung des Bildungswesens lässt für mich die Diskussionen um die Exzellenz-Initiativen in einem etwas anderen Licht erscheinen. Gefallen hat mir bei dem Vortrag auch die ansprechende Rhetorik und die angemessene Darstellung mit unterhaltsam-flotten Sprüchen. Nur schade, dass Andreas Pinkwart (Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW) diesen Input verpasst hat...

In einem der Foren "Lösungen und Praxis" berichtete ich gemeinsam mit Renate Vogt (Leitende Bibliotheksdirektorin der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn) im Wasserwerk (vor dem Bundesadler und der Deutschland-Flagge) über die eLearning-Zusammenarbeit von Bochum und Bonn: "Kooperation als Erfolgsmodell". Gefreut haben und die positiven Rückmeldungen zu unserem Vortrag, in dem wir die unterschiedlichen Ausgangslagen unserer Universitäten berichtet haben und die wirklich gelungene Zusammenarbeit skizzierten.

So einen Vortrag halte ich aus mehreren Gründen für gut und wichtig: Zum einen erfährt die "Welt da draußen" etwas von dem, was man gut und pragmatisch hinbekommt, zum anderen erhalten die zuhörenden Kolleginnen und Kollegen auch einen kleinen Impuls, wie man relativ unkompliziert und ohne Einbindung Dritter eine Kooperation zustande bekommen kann.
Das Halten einer Präsentation verpflichtet auch uns Beteiligte zum gemeinsamen systematischen Nachdenken über die Kooperation und stärkt durch eine "öffentliche Verkündung" das Vorhaben.
12.11.06 14:06
 


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