Weblog Dipl.-Päd. Holger Hansen, Burscheid
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Blackboard-Userkonferenz DACH und eLearning-Veranstaltungen in Bochum

Nachdem im Dezember letzten Jahres die Blackboard-Usergroup der DACH-Länder "wiederbelebt" wurde, laden wir nun gemeinsam mit der Uni Bonn in die Ruhr-Universität Bochum ein. Die Erfahrungen der vergangenen Tagungen in Berlin und Innsbruck haben gezeigt, dass für vertiefte fachliche Diskussionen oft die Zeit fehlt.

Von daher bieten wir vor der eigentlichen Userkonferenz einen Workshop Qualitätssicherung und ein Forum Datenschutz im eLearning an. Inzwischen stehen die Abläufe und weitestgehend die Personen, die die Veranstaltung inhaltlich bereichern werden.

Ich freue mich auf den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der der FH Amberg-Weiden, der FU Berlin, der Uni Bochum, der Uni Bonn, der Charite, der Uni Hamburg, der Uni Innsbruck, der FH Lübeck, der Uni Salzburg, der HFT Stuttgart, des Swiss Virtual Campus und der Uni Wien! :-)

Weitere Infos zum Workshop, zum Forum und zur Userkonferenz stehen auf unserer RUBeL-Homepage.
1.11.06 08:04


Fahrgemeinschaften organisieren

Der Sprit wird immer teurer, die Autos auch, immer mehr Autos quälen sich durch die Straßen im Land, Rohstoffe sind begrenzt und die Luft durch Abgase verschmutzt...

Warum sitzt im Berufsverkehr immer nur eine Person im Auto?

Als Pendler, der werktäglich über 100 km fährt, habe ich mich durch Zufall auf der Seite des Pendlernetzes NRW umgesehen. Hier können kostenfrei und unkompliziert Fahrten als Gesuche und Angebote eingegeben werden. Erster Eindruck: Für ein so großes Bundesland wie NRW sind hier leider viel zu wenig Fahrten aufgelistet.

Doch genau für den größten Teil meiner Strecke fand ich einen Kollegen, mit dem ich seit mehreren Wochen gemeinsam pendle! Die Absprachen verlaufen angenehm unkompliziert und funktionieren prima. Wenn ich Auswärts- oder Abendtermine wahrnehme, klappt die gemeinsame An- und Abreise nicht, aber jede Tour zu Zweit ist ein Gewinn: für die Umwelt und für unsere Geldbeutel.

Nebenbei: Der sanfte Zwang zu etwas geordneteren (= "normaleren") Arbeitszeiten hat etwas Positives, auch wenn ich hin und wieder abends "nacharbeite"... :-)
1.11.06 08:21


eUniversity - Update Bologna

Am 8. und 9.11.06 besuchte ich die Tagung "eUniversity - Update Bologna", die gemeinsam vom CeC (Centrum für eCompetence NRW) und dem MultimediaKontor Hamburg veranstaltet wurde.

Für mich ist es spannend, die bereits frühzeitiger verfassten Blogs zu lesen (u.a. von Gabi Reinmann, Michael Kerres, Joachim Wedekind und Martin Ragg) und mit meinen Eindrücken abzugleichen. Ich teile insbesondere den positiven Eindruck bezogen auf den Ort: Der alte "neue Bundestag" und auch das Wasserwerk in Bonn sind schon fast alleine ein Erlebnis und verliehen dem Kongress einen würdevollen Rahmen.

Inhaltlich besonders beeindruckt war ich von den Ausführungen von Dieter Lenzen (Präsident der Freien Universität Berlin), der u.a. zentrale Fakten von amerikanischen Hochschulen den deutschen gegenüberstellte. Alleine die immens große Kluft in der Finanzierung des Bildungswesens lässt für mich die Diskussionen um die Exzellenz-Initiativen in einem etwas anderen Licht erscheinen. Gefallen hat mir bei dem Vortrag auch die ansprechende Rhetorik und die angemessene Darstellung mit unterhaltsam-flotten Sprüchen. Nur schade, dass Andreas Pinkwart (Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW) diesen Input verpasst hat...

In einem der Foren "Lösungen und Praxis" berichtete ich gemeinsam mit Renate Vogt (Leitende Bibliotheksdirektorin der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn) im Wasserwerk (vor dem Bundesadler und der Deutschland-Flagge) über die eLearning-Zusammenarbeit von Bochum und Bonn: "Kooperation als Erfolgsmodell". Gefreut haben und die positiven Rückmeldungen zu unserem Vortrag, in dem wir die unterschiedlichen Ausgangslagen unserer Universitäten berichtet haben und die wirklich gelungene Zusammenarbeit skizzierten.

So einen Vortrag halte ich aus mehreren Gründen für gut und wichtig: Zum einen erfährt die "Welt da draußen" etwas von dem, was man gut und pragmatisch hinbekommt, zum anderen erhalten die zuhörenden Kolleginnen und Kollegen auch einen kleinen Impuls, wie man relativ unkompliziert und ohne Einbindung Dritter eine Kooperation zustande bekommen kann.
Das Halten einer Präsentation verpflichtet auch uns Beteiligte zum gemeinsamen systematischen Nachdenken über die Kooperation und stärkt durch eine "öffentliche Verkündung" das Vorhaben.
12.11.06 14:06




 
Diplom-Pädagoge

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